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Dr. Horowitz - Vorstand der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf

Dr. Horowitz - Vorstand der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf

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Sehr geehrte Rabbiner,
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Sehr geehrter Mr. Ira Leibowitz,
Liebe Vorstands- und Gemeinderatskollegen,
Meine Damen und Herren,
Liebe Freunde,

ich kann mich noch ganz genau erinnern wie vor 7 Jahren Rabbiner Chaim Barkahn und seine Frau Dvori aus Israel als Schluchim des CHABAD LUBAVITCH nach Düsseldorf gekommen sind. Dennoch ist es erstaunlich wie schnell die Zeit vergangen ist. Inzwischen hat sich Familie Barkahn um die drei Kinder, Zvi, Uri und Chana erweitert und hier Wurzeln geschlagen.

Anfangs war die Skepsis in der Jüdischen Gemeinde doch groß.

Man hat zwar von den sehr erfolgreichen Aktivitäten von CHABAD LUBAVITCH in den Russischen Republiken und weltweit gehört. Aber hier in Deutschland meinten viele sei diese Arbeit nicht erforderlich. Wir haben organisierte Gemeinden mit einer ausgezeichneten Infrastruktur und geregelte Finanzen. Wozu brauchen wir Hilfe von außen? Und eine Konkurrenz für die Gemeinde dazu?

Es hat sich aber gezeigt, dass die Arbeit die Rabbiner Barkahn und seine Frau für das jüdische Leben in Düsseldorf leisten vielfältig und bemerkenswert, ist.

Es war beeindruckend zu sehen wie sie schon gleich zur Anfang, ganz neu in Düsseldorf die Kontaktaufnahme und Betreuung der Übergangsheimen als wichtigste Aufgabe gesehen und sie tatkräftig leisteten. Es wurde aber schnell mehr und es folgten auch Programme und Festlichkeiten. So haben wir seitdem in Düsseldorf neben den Veranstaltungen in der Gemeinde sehr festliche Pessach und auch Rosh Hashana Feierlichkeiten in großen modernen Hotels mit ausgezeichneten kulinarischen Betreuung und besonderem Ambiente erfahren.

Die Erziehung der Kinder hat einen hohen Stellenwert in ihre Arbeit und bald entstand der „Gan Israel Sommer Camp“ mittlerweile eine geregelte Einrichtung wo in den Großen Ferien immer mehr Kinder der Gemeinde teilnehmen.

Es folgte eine Sonntagsschule die sich mit den jüdischen Fächern und Hebräisch befasst.

Die jüdischen Gäste der internationalen Fachmessen die in Düsseldorf stattfinden wurde ebenfalls von Rabbiner Barkahn mit koscheren Delikatessen und oft mit einer sehr warmherzigen Einladung zu einem Kabalat Schabbat bei der Familie Barkahn, versorgt.

Diese Arbeit von Rabbiner Barkahn hat mich immer mehr beeindruckt und ich habe die Gelegenheit genommen nach Brooklin New York zu reisen um an der jährlichen Feierlichkeit der ca. 4500 Schluchim teilzunehmen.

Ich war überwältigt vom Pioniergeist und Euphorie dieser jungen Rabbiner. Sie werden teilweise in den entlegensten Stellen dieser Erde geschickt wo sie ihre Zelte aufschlagen und ein jüdisches Leben aufbauen. Bei dieser Gelegenheit traf ich auch Rabbiner Kotlarski, den Leiter der Schluchim Abteilung der einen sehr nachhaltigen Eindruck auf mich machte.

Meine Frau und ich gehörten sicherlich am Anfang einer Minderheit an, die an die Arbeit von Rabbiner Barkahn und seiner Frau glaubten und sie als ein Segen für die düsseldorfer Juden und für die jüdische Gemeinde in Düsseldorf gleichermaßen sahen.

Umso mehr freute es uns zu sehen wie andere Gemeindemitglieder dies nach und nach immer mehr erkannten. Es war auch nicht schwer da Rabbiner Barkahn und seine Frau Dvori bewiesen uns immer öfter wie wertvoll ihr Einsatz war und ist.

Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde wurde immer fruchtbarer und erfolgreicher. Aus einem vorsichtigen Beschnuppern wurde eine konstante Zusammenarbeit.

So werden eine ganze Reihe von Veranstaltungen die ich bereits aufgezählt habe teilweise von Anfang an , teils mittlerweile gemeinsam ausgerichtet.

Dadurch erleben wir ein viel abwechselungsreicheres jüdisches Leben in den letzten sieben Jahren in unserer Stadt.

Die verschiedenen Ideen und Erfahrungen die eine Weltorganisation wie CHABAD zusammen mit den Ortskenntnissen die die Gemeinde einbringt führen zusammen zu Aktivitäten von denen wir alle profitieren.

Mittlerweile sieht die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und CHABAD so aus, dass wir unsere Pläne vorab durchsprechen und stimmen sie auf einander ab damit die Effektivität erhöht und eine gegenseitige Überlappung von Veranstaltungen ausbleibt. In diesem Jahr haben wir dadurch nicht nur 2 Seder Veranstaltungen sondern 5 gehabt. Wir haben somit wesentlich mehr Gemeindemitglieder für ein aktives jüdisches Leben gewinnen können.

Wie stark Dvori und Chaim Barkahn in unserer Gemeinde involviert sind zeigt auch die Tatsache, dass Dvori Barkahn als Hebräisch Lehrerin eine sehr aktive Rolle in unserer Yitzchak Rabin Schule spielt. Ihre Kinder sind selbstverständlich in unserem Kindergarten und nehmen an den Aktivitäten der Gemeinde teil.

Als Mitglied des Vorstandes der jüdischen Gemeinde Düsseldorf bin ich mit der Entwicklung die CHABAD in Düsseldorf erfahren hat sehr zufrieden. Ich sehe die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren sehr positiv und glaube, dass wir gemeinsam viel für das jüdische Leben in dieser Stadt tun können.

Die Rasante Entwicklung von CHABAD hat zur Konsequenz gehabt, dass die bisherigen angemieteten Räume schon lange nicht mehr ausreichten. Es war für mich nicht überraschend, dass CHABAD nun ein neues Zentrum einrichtet. Diese Entwicklung ist nun mal auch getragen von vielen die von der Arbeit von Rabbiner Barkahn und seiner Frau überzeugt sind und sie für richtig und gut befinden. Die Pläne des neuen Zentrums sehen eine Synagoge sowie weitere Räume für Unterricht, Feierlichkeiten, eine große Mikve, vor.

Ich möchte daher dem ROHR CHABAD LUBAVITCH CENTER mit Rabbiner Chaim Barkahn und seiner Frau einen herzlichen Mazal tov und viel Erfolg für die Zukunft wünschen. Aber eigentlich ist es ein Mazal tov an uns alle die wir hier versammelt sind oder in Düsseldorf leben und ein Teil an dieser wunderbaren Entwicklung haben. Wir haben ja ein besonders großes Glück, dass wir so außergewöhnliche Schluchim wie Rabbiner Chaim Barkahn und seiner Frau Dvori hier in Düsseldorf haben. Wir wünschen der Familie Barkahn „jishar kochachem“ macht weiter so  und hoffen die Liebe die ihr ausstrahlt auch wieder in gleicher Stärke zurückzugeben.

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Freitag, den 24. Nov. 2017 um 18.00 Uhr

 
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